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Sanssouci, POTSDAM
Die ausgedehnten Parkanlagen von Sanssouci wurden auf Befehl Friedrich II. (1712 - 1786) ab 1744 in Potsdam auf einem hügeligen Gelände vor dem Brandenburger Tor (1770 erbaut) angelegt.
Der König wollte hier nicht vorrangig präsentieren - eher ohne Sorge (franz.: sans souci) seinen Neigungen nachgehen können. Der Park von Sanssouci ist die Hauptattraktion von Potsdam.
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Die am Obelisk beginnende ca. zwei Kilometer lange Allee, führt gerade auf das Neue Palais zu. Im Palais, 1763 - 1769 gebaut, gibt es eine reiche Sammlung von Intarsienmöbeln, die Gemäldesammlung, das Schlosstheater sowie die prächtige Marmorgalerie.
Rechts und links von diesem Hauptweg bietet sich ein abwechslungsreicher Ausblick auf Wiesen, große Baumgruppen, Zier- und Nutzgärten sowie zu den anderen Bauten von Sanssouci, wie Friedenskirche, Orangerie, Teehaus.
Schloss Sanssouci ist ein eingeschossiger 97 Meter langer Rokokobau mit einer großen elliptischen Kuppel. Es entstand 1745 bis 1747 nach Skizzen Friedrich II. und Entwürfen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Die ehemaligen Räume des Königs liegen im östlichen Bereich, die der Gäste im westlichen, in der Mitte nehmen Vestibül und Marmorsaal einen besonderen Platz ein.
Flankiert wird das Schloss von zwei ähnlichen Gebäuden, östlich von der Bildergalerie, westlich von den Neuen Kammern.
Das Chinesische Teehaus wurde 1754 - 1756 für die Ausstellung wertvollen chinesischen Porzellans und als Gästehaus gebaut.
1841 wurde an der Havel das neue Wasserwerk zur Bewässerung der ausgedehnten Parkanlagen errichtet.
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